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Lotus will hochwertigen Elektro-Sportwagen bauen

09.01.2009


Die Firma Lotus will einen hochwertigen Elektro-Sportwagen bauen. Dies ist einem Bericht der Zeitung Financial Times zu entnehmen, der sich wiederum auf den Geschäftsführer des Unternehmens Michael Kimberley beruft. Diese Ankündigung ist für die Beobachter und Experten der Branche aber keine große Überraschung, da die Entwicklungen des Autobauers bereits bei anderen Modellen, zum Beispiel dem Tesla Roadster, eingeflossen sind. Kimberly kündigte aber an, dass das Lotus-Modell sich in einigen Punkten unterscheiden wird. So wird ein Benzinmotor als so genannter Reichweitenverlängerer dienen, so wie es auch bei den Modellen Chevrolet Volt und dem Fisker Karma sein wird. Das bedeutet: Sind die Batterien leer, wird ein Benzinmotor in Gang gesetzt. Das Fahrzeug könnte so eine Strecke von 300 bis 400 Meilen zurücklegen. Das neue Auto wird zudem auf dem Modell „Evora“ basieren. Lotus will bei diesem Projekt, in das zirka 100 Millionen US-Dollar investiert wurden, auch mit einem großen Automobilhersteller zusammenarbeiten, im Gespräch ist die Firma General Motors. Das Modell wird laut Kimberly in Kürze der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Ein Konzeptmodell wird schon im März erwartet, dann findet der Genfer Automobilsalon statt.

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